Jürgen Rathje Lebensunternehmer
Philosophie - Versicherungs a r c h i t e k t

STRAFLOS IN DEUTSCHLAND
Höchstrichterlich! "Den für einen privaten Krankenversicherer handelnden Agenten trifft bei Abschluss eines Krankheitskostenvollversicherungs-Vertrages grundsätzlich  k e i n e ! Pflicht, den Kunden ungefragt und umfassend über die Vor-und Nachteile zu beraten, die aus dem Wechsel von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die Private Krankenversicherung ergeben können." So lautet der Leitsatz aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Celle vom 7. Februar 2008 (Az.: 8 U 189/07 - rechtskräftig).
Ein Wunder ? So zahlte die PKV-Branche in 2010 fast 3.000.0000.000 € an Provision !!! Mehr leckere Info unter "Fallstricke"


Sie

* suchen einen  u n a b h ä n g i g e n  Lebensbegleiter!  zu allen Versicherungsthematiken?

* suchen nicht nur einen VERWALTER Ihrer Versicherungsangelegenheiten, sondern auch einen ARCHITEKTEN  I h r e r  Versicherungs-GESAMTkonstruktion ?

* wollen  l a n g f r i s t i g  glücklich sein mit Ihren Entscheidungen?

* wollen einen ausschliesslichen Vertreter  I h r e r  Interessen?

* wollen jemanden der "de jure"  b e r a t e n   d a r f  und sind bereit, das auch zu bezahlen?

* sind ein Kandidat für den "Abbau" von teuren VersicherungsLASTEN?


Was  mich von anderen auch noch abhebt


* Ich gehöre zum kleinen Kreis der 1000 Vermittler, welche sich kaum  noch durch Provisionen der Versicherer finanzieren lassen  

* Ich verkaufe Ihnen höchstens ständig meine Beratungsleistung, NICHT ständig neue Verträge   

* Ich LASSE die Finger von allem was mit "Bank" zu tun hat - dafür habe ich eine Kooperation mit einem freien Banker mit 28 Jahren Erfahrung

* Ich bin ausgebildeter Versicherungskaufmann, habe danach als Gruppenversicherungssonderbeauftragter für freie Berufe gearbeitet

* Ich bin seit 1993 freier Versicherungsmakler

* immer unabhängig und NIE neutral



"Wenn über das GRUNDSÄTZLICHE keine Einigung besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden" (Konfuzius)

- also lesen Sie bitte diese Rubrik  k o m p l e t t  durch!!


12 Punkte - W a s  so schiefläuft bei Versicherungen/Finanzdienstleistungen
---------www.finanzparasiten.de-----------



(1)
Die  meiste Zeit des üblichen Vertrieblers geht eben für den Vertrieb und Produktschulungen drauf - "Jahresendgeschäft" ist branchenintern das saisonale Schlagwort oder "Vertriebsoffensive" - Beratung interessiert immer noch keinen!  In diesem Zusammenhang ist der § 61 (1) VVG / Versicherungsvertragsgesetz interessant: Eine Beratung hat unter Berücksichtigung eines angemessenen Verhältnisses zwischen Beratungsaufwand  u n d  der vom Versicherungsnehmer zu zahlenden Prämie zu erfolgen. Das ist der Grund, dass viele Vermittler die "Kleinverträge" (des Beitrages aus Vertriebssicht - nicht hinsichtlich der Bedeutung!!!) hier nie freiwillig Zeit investieren, da wird kein Geld verdient.



(2)
"Beratung gegen Provision funktioniert nicht", so ein Verbraucherzentralemitarbeiter. Prompt stellte ein Versicherungsmaklerverband Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wegen eines "Finanzhai-Videos". Auch viele Versicherungsmakler kommen meiner Ansicht nach nicht aus Ihrer Haut heraus. Wenn in internen Fachmedien sinngemäß dann davon die Rede ist, an  j e d e m  empfohlenen Geschäft einen monetären Anteil haben zu müssen.

In Anlehnung an "MEZIS"-Ärzte*) habe ich mit Versicherungen nicht viel am Hut. *) Mezis = Mein Essen zahl ich selbst, Ärzteverbund mit Pharmavertreter-Besuchsverbot und Abwehr der Einflußnahme der Pharmaindustrie.



(3)
Mir ist es durch Ihr Honorar auch ziemlich egal, ob Sie überhaupt irgendwelche Abschlüsse zu tätigen gedenken. 100% der Versicherungs v e r t r e t e r  sind nach HGB § 84 (1) dazu verpflichtet, ständig neues Geschäft zu bringen:
"Handelsvertreter ist, wer als selbständiger Gewerbetreibender
S T Ä N D I G damit betraut ist, für einen anderen Unternehmer Geschäfte zu vermitteln oder in dessen Namen abzuschließen".
Also: Denken Sie an den angelsächsischen Originaltitel von Arthur Millers "Tod eines Handlungsreisenden" : Death of a salesman - kein Verkauf - kein Geld
Auch Makler denken teilweise nur an das  N e u geschäft, an den Abschluß. Interessentenadressen müssen auf dem Markt für 145,00 € gekauft werden - wer zahlt die Zeche bzw. wie hoch ist Vorleistung in der Hoffnung auf einen Abschluß ? Hohe Fixkostenstrukturen = Erfolgsdruck.


(4)
Aufs "Nervigste" wird der freie Versicherungsmakler von allen Seiten  bebaggert, damit sich der Motor der Absatzindustrie weiter dreht und von allen Seiten wird er gern für dumm verkauft - angeblich ist er "Partner" des Versicherungsunternehmens, obwohl der BGH schon 1985 den Versicherungsmakler als Sachwalter seines Kunden bezeichnete (BGH IV a ZR 190/83).
Vertriebskaninchen soll er sein - "Endspurt Unfall-Bonus oder Rechtsschutzbonus" - Nachhaltigkeit ist eben in der Versicherungsbranche nicht gefragt und
s y s t e m b e d i n g t  ist das so weil eine gute Beratung ja nichts "bringt" - also auch von einmal von einer beabsichtigten Versicherung abzuraten.
Als Makler kann man dann auf Messen Seminare besuchen "Erfolgsfaktoren des TOP-Sellings" - es geht nicht um Beratung! Und auf Messen fehlen teilweise sehr gute Produktanbieter.



(5)
Erschüttert hat der Verbraucher in der Oktober-2009-Ausgabe der "Stiftung Warentest/Finanztest" wieder bestätigt bekommen, wie  Versicherungsvertreter eigentlich "beraten":

Überschrift Titel Finanztest 10/2009: "Versicherungsvermittler der Allianz mit groben Fehlern"

Im Editorial des Chefredakteurs Hermann-Josef Tenhagen:
"K E I N E S der über 20 getesteten Versicherungsunternehmen hat seinen Außendienst so geschult, dass er seinen Job vernünftig erfüllt hat, keines hat mit "gut" abgeschnitten. Als Kunde kann man sich bei vielen Versicherern in der Beratung nur darauf verlassen, dass man sich auf nichts verlassen kann" Text: "Masse statt Klasse - Versicherungsvermittler: Vertreter von Allianz und Alte Leipziger boten unseren Testkunden die schlechteste Beratung. Auch die anderen lieferten eher viel Papier als gute Hilfe."
"Kein Versicherer bietet bei der Kundenberatung mehr als Mittelmaß"
"Am schlechtesten schnitten die Allianz und die Alte Leipziger ab. Der angebotene Versicherungsschutz war jeweils nur ausreichend".

w ö r t l i c h  in Finanztest 10/2009 - selbst gewählte Auszüge :
-Eine systematische Bedarfsanalyse führten aber nur wenige Vermittler durch.
-Nur 41% erkundigten sich nach vorhandenem Versicherungsschutz
-Nur in jedem 10ten Fall entsprach die Vorsorgeempfehlung für den Todesfall und für den Fall der Berufsunfähigkeit 80% oder mehr des Erforderlichen
-Besonders ungenügend waren die Vorschläge für die alleinerziehenden Frauen mit einem Kind
-In einem Fünftel der Fälle bekamen die Kunden kein Beratungsprotokoll.
Vor allem bei der Allianz und der R+V wollten mehrere Vermittler, dass die Kunden schriftlich auf verschiedene Vertragsunterlagen verzichten."

Dabei ist noch nicht einmal von den gravierend verschiedenen Beiträgen und Inhalten die Rede - realistisch können Sie durch meine Beratung 20-30 % an Beiträgen sparen bzw. verbesserte Inhalte erreichen, a b e r  S i e
m ü s s e n  a k t i v  werden, mit einer "Oblomow-Haltung" kommen Sie nicht weiter, denn:


(6)
"In der Finanzbranche werden Marktanteile nicht über Qualität determiniert" Steffen Meyer, Goethe-Universität Frankfurt 3/2009

"In der Vertriebshölle" Verdi Publik November 2009: Banker klagen über zunehmenden Leistungsdruck, rigide Vorgaben und Kontrollen. "Dass der Stress bei den Angestellten vieler Kreditinstitute in den vergangenen Jahren zugenommen hat, belegt verdi-Bundesvorstand Uwe Foullong mit Statistiken und Befragungsergebnissen: Verfehlte Unternehmenspolitik, Finanzkrise, Stellenabbau, zunehmender Verkaufsdruck von oben, beinharte Leistungskontrollen hätten nicht nur zu einer Demotivation der Mitarbeiter, sondern auch zu einer Vertrauenskrise bei den Kunden geführt. Die Beschäftigten sind die Leidtragenden eines rigide gewordenen Vertriebssystems. Der massive, psychische Druck auf die Mitarbeiter sei stetig gewachsen. Diese Misstände seien der Niedergang der Vertriebs- und Verkaufskultur und das Ende der kundenorientierten Beratung." Er fordert, "das Kundeninteresse wieder in den Mittelpunkt zu stellen". Der Gesetzgeber müsse ein Mindestmaß an Qualifikation festlegen und  produktbezogene Verkaufsvorgaben verbieten. Er kritisiert, dass die Banken bei den Gehältern "immer mehr zu Malus-Systemen übergehen". Es gebe Gehaltsabzüge, wenn die Verkaufsvorgaben nicht hundertprozentig erreicht würden.  

"Es überrascht nicht, dass die Wortführer des Bundesverbandes der Versicherungskaufleute nicht viel von Honorarberatung halten, schließlich lebt ihre Mitgliedschaft vom traditionellen Provisionssystem, und daran wird sich so schnell auch nichts ändern". portfolio international März 2009


(7)
Hermann Josef Tenhagen/Chefredakteur der Finanztest im November 2009 zur Altersvorsorge/Riester
Auszug: verdi publik: Kann man sagen, das man bei einer Bank seines Vertrauens davon ausgehen kann, dass man richtig beraten wird? Tenhagen:  N e i n , kann man nicht. Möglicherweise haben die Mitarbeiter das besser im Griff mit dem Zulagenantrag bei der Bank des Vertrauens, das kann schon sein. Aber wenn das Produkt schlecht ist oder teuer, dann verliere ich vielleicht mit dem Produkt mehr, als ich mit dem Zulagenantrag gewinne." ... und in anderem Zusammenhang zu Riester: "Es gibt richtig gute Verträge und es gibt richtig lausige Verträge, bei denen tatsächlich Versicherer, Fondsgesellschaften und auch Banken Beutelschneiderei betreiben."


(8)
Finanztest/November 2009 "VORSICHT POSTBANK" -
"Kunden leiden unter neuem Vertriebssystem" - "Kunden der Postbank müssen aufpassen. Da viele Vermittler von Provisionen für Vertragsabschlüsse leben, verkaufen sie auf Teufel komm raus", "verkaufen, verkaufen, verkaufen!, laute das Motto. Wer die Vorgaben seines Vorgesetzen im Vertrieb nicht erfülle, werde als Schwachmat gebrandmarkt, erklärt ein Hamburger Berater. Der Druck, Verträge zu verkaufen, ist enorm, meint auch Finanzmanager Bauer." Vergessen Sie bitte auch nicht, daß die ganzen regionalen Bezirksdirektionen und Filialdirektionen in der Regel lokale
V e r t r i e b s einheiten sind, der eigentliche Geschäftsbetrieb (Leistungsabrechnung etc.) läuft zentral in der Hauptverwaltung.


(9)
Nun zu "Psychologie heute" 2/2009 Verfügbarkeitsheuristik - Auszug:
"Wir überschätzen die Gefahren mit Bildern (Terroranschläge etc.) und unterschätzen die Gefahren eines Asthmaanfalls. Die meisten Menschen unterschätzen die eigene Verwundbarkeit. Statitisch gesehen können nur 50% der Bundesbürger besser als der Schnitt sein. Es schätzen sich jedoch 95% der Bundesbürger als besser als der Schnitt ein".
Sinn und Zweck von Versicherungen ist vordergründig der finanzielle Schutz gegen die existenzbedrohenden finanziellen
b i o m e t r i s c h e n Risiken (Krankheit, Berufsunfähigkeit, Tod). Deshalb sind Sie bei mir auch n u r   d a n n richtig, wenn Sie eine analytische Beratung focussieren - als kurzfristiges Projekt -  
o d e r  im dauerhaften Beratungsmandat  - eine Beratung  a u c h ! laufend unternehmerisch einfordern - viele Versicherungsvermittler reisen auf der Sympathieschiene und sind zudem durch das Handelsgesetzbuch zum Verkauf verpflichtet.



(10)
Ich dränge mich nicht auf, das ist nicht meine Aufgabe.  
Ich mache auch  k e i n  "Angebot". Ich bin   n i c h t  
a n b i e t e n d e  Partei. Ich nehme die  Ver m i t t l u n g  nach Abstimmung mit Ihnen vor - viele Versicherungsvermittler "denken in Abschlußquoten".
"Es gibt viele kleine Berater, die einen guten Job machen. Die schlechte Qualität finden Anleger am ehesten bei den Banken. Die Bezeichung Honorarberater ist aber kein Gütesiegel." Frank Schaeffler, FDP-Bundestagsabgeordneter in 7/2007
Seit 1993 verfolge ich einen ganzheitlichen Ansatz in meiner Beratung (haha, das sagt jeder), die Profitgier siegt bei vielen Vertriebsleuten, da werden dann die provisionsträchtigen Versicherungen abgeschlossen und der Rest liegengelassen.
Als Versicherungsmakler gehe ich in der Regel eine längere Verpflichtung Ihnen gegenüber ein, auch im Schadenfall, ein Vertreter einer Versicherung steht möglicherweise im Schadenfall in einer Interessenkollision zu Ihnen, da er für seinen Aauftraggeber ausschliesslich tätig ist.



(11)
"Ich will hin zur Honorarberatung. Über versteckte Provisionen zahlen die Anleger in der Regel viel mehr als das Beratungshonorar kosten würde." Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Grünen in 7/2007
Es ist eine Farce, daß viele Honorarberater und Versichrungsvermittler unter Honorarberatung LEDIGLICH "abschlußkostenfreie" Tarife der Produktanbieter gegen vom Kunden bezahlte Abschlußvergütung verstehen, also aus dem  
V e r m i t t l u n g s d e n k e n  einer teilweise "nicht benötigten - jedoch abschlusskostenfreien Rentenversicherung" gar nicht herauskommen.
Es ist ebenfalls eine Farce, dass einige Versicherungsmakler auf ihren Homepages die Versicherungen als "unsere Versicherungspartner" bezeichnen.
Eine weitere Farce ist es, auf den Homepages mit Vergleichprogrammen zum sofortigen Abschluß konfrontiert zu werden, ist doch hier von ganzheitlicher Beratung keine Spur.



(12)
Noch nie hatte ich einen Haftungsfall!!!. Beratungsprotokolle mache ich seit 1993. Ich bin bodenständig und habe keine Lust auf Abenteuer. Deshalb habe ich auch teilweise Mandate seit über 20 Jahren!

"Warum die Deutschen beim Versicherungsschutz häufig danebengreifen, darüber rätseln Wissenschaftler, Verbraucherschützer sowie seriöse Versicherungsmakler schon seit langem. Eine mögliche Erklärung ist, dass die 250.000 Versicherungsverkäuker mit finanziellen Anreizen dazu gedrängt werden, nicht immer die besten Policen zu empfehlen, sondern allzu häufig die teuersten. Denn das Haupteinkommen der Verkäufer - die Provision - steigt mit der Höhe der Beiträge oder der versicherten Summe." (FOCUS 28/2009)

Ruhrgebiet - T a g e b a u : Nachdem einmal die riesigen Halden und Gruben über Jahre entstanden sind, hat der Gesetzgeber die Firmen zum Rückbau, zur Re-naturierung verpflichtet.  
W a s   h ä l t   S i e   d a v o n   a b , Ihre VersicherungsPAKETE sorgfältig zurück zu bauen ? Da kann man viel falsch machen! Ein in leitender Funktion bei einer Versicherung Tätiger nannte mich (im freundschaftlichen Sinne?) einen "Judas und Nestbeschmutzer".

Na und ? Sie sind mein Auftraggeber und ich muss! Ihre Interessen vertreten. Kein Medium, keine Zeitschrift, kein Journalist zeichnet für Sie verantwortlich.

Laut "Consumers world" (Verbraucherschutzdachorganisation) taugt das Internet nicht zur Informationsbeschaffung.




Impressum: Jürgen Rathje, Schweffelstr. 3, 24118 Kiel, Versicherungsmakler nach § 34 Abs. 1 GewO










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